Vegetationskundliches Monitoring

Bei Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen und im Rahmen von Naturschutzprojekten ist eine Erfolgskontrolle durch Methoden des Biomonitorings heute vielfach unverzichtbar, zumal dabei oft erhebliche Finanzmittel eingesetzt werden. Auch im Rahmen der Umsetzung der FFH-Richtlinie gewinnt ein naturschutzfachlich fundiertes Monitoring der Schutzobjekte zunehmend an Bedeutung. Ebenso wichtig ist das Biomonitoring im Zusammenhang mit Beweisssicherungsverfahren, wenn etwa die Auswirkungen von Eingriffen in den Wasserhaushalt (z.B. durch Wasserentnahme, Infiltration oder Bergsenkungen) auf die Vegetation über definierte Zeiträume hinweg zu prüfen und zu dokumentieren ist. Ein weiteres Feld für Methoden des Biomonitorings ist die Überprüfung der Durchführung und Wirksamkeit von Kompensationsmaßnahmen bei Eingriffen in Natur und Landschaft.

 

Monitoring als Erfolgskontrolle

Monitoring im Rahmen der Beweissicherung

   
   
   

 

 

 

Referenzprojekte:

  Projekt Vegetationskundliche und bodenkundliche Aufnahme von 230 Dauerbeobachtungsflächen im Rahmen des terrestrischen Biomonitorings zum Abbau Bergwerk Walsum (Duisburg)
  Auftraggeber:

Deutsche Steinkohle AG (DSK) über Planungsbüro Drecker / Bottrop

  Bearbeitungszeitraum: seit 2004
   
  Projekt Biomonitoring / Erfolgskontrolle für das Naturschutzgebiet Kalksandkiefernwald bei Bickenbach, Pfungstadt und Seeheim-Jugenheim"
 

Auftraggeber:

Obere Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium (RP) Darmstadt, Abt. V, Dez. 51.1

 

Bearbeitungszeitraum:

1997 - 2007

   
  Projekt E & E – Vorhaben „Ried und Sand“ – Einrichtung und Aufnahme von Dauerbeobachtungsflächen im Projektteilgebiet Hessisches Ried
  Auftraggeber

Technische Universität Darmstadt – AG Geobotanik, Frau Prof. Dr. A. Schwabe-Kratochwil

  Bearbeitungszeitraum seit 2004
   
  Projekt Einrichtung, Aufnahme und Auswertung von Dauerbeobachtungsflächen im NSG und FFH-Gebiet Schannenbacher Moor / Gemeinde Lautertal (Vorderer Odenwald)
  Auftraggeber

Gemeinde Lautertal über  Brandt-Gerdes-Sitzmann Umweltplanung GmbH

  Bearbeitungszeitraum seit 2005
   
  Projekt Beweissicherung zur Fördermengenerhöhung für den Trinkwasserbrunnen Wembach (Stadt Ober-Ramstadt)
  Auftraggeber

Stadtwerke Ober-Ramstadt

  Bearbeitungszeitraum 1997 - 2001
   
  Projekt Biomonitoring mit vegetationskundlichen Dauerbeobachtungsflächen im NSG „Glockenbuckel von Viernheim“
  Auftraggeber

Regierungspräsidium Darmstadt / Obere Naturschutzbehörde

  Bearbeitungszeitraum 1999 - 2002
   
  Projekt Forstökologische Beweissicherung zu der Rheinwasserinfiltration im Jägersburger Wald und Gernsheimer Wald
  Auftraggeber

Hessische Landesanstalt für Forsteinrichtung, Waldforschung und Waldökologie / Wasserverband Hessisches Ried

  Bearbeitungszeitraum 1995 - 2004
   
  Projekt Dokumentation zur Entwicklung von Grünlandflächen aus Intensiväckern und von Sandmagerrasen im Ausgleichsgebiet „Altes Bruch im Roten Boden“ (Gemarkung Lorsch)
  Auftraggeber

Stadt Lorsch (Kreis Bergstraße)

  Bearbeitungszeitraum seit 1995